Was ist zu tun, wenn die Sicherung rausfliegt?

Veröffentlicht am 5 Dez, 2018

Wenn Sie in einem Bereich Ihres Hauses plötzlich keinen Strom mehr haben, überprüfen Sie zuerst den Stromkasten. Wenn Sie einen Schalter sehen, der in eine andere Richtung zeigt als alle anderen, haben Sie Ihren FI-Schalter ausgelöst. Was jetzt?

Ihre Schutzschalter sind Sicherheitsvorrichtungen, die verhindern, dass die elektrische Anlage in Ihrem Haus überhitzt und Feuer fängt. Wann immer ein FI-Schalter ausgelöst wird, ist es wichtig, die Ursache zu untersuchen – besonders wenn es mehr als einmal im selben Stromkreis vorkommt.

Die üblichen Verdächtigen

Die meisten ausgelösten FI-Schalter fallen in eine von vier Kategorien:

Stromkreisüberlastung

Wenn zu viele Geräte gleichzeitig in einem einzigen Stromkreis verwendet werden, verbrauchen sie möglicherweise mehr Strom, als der Stromkreis zu handhaben vermag. Dadurch wird der Stromkreis überhitzt und der Schalter ausgelöst.

Kurzschluss

Berührt ein heißer Draht einen Neutralleiter im Netz Ihres Hauses, in einer Steckdose oder einem Gerät, fließt zwischen ihnen Strom mit hoher Geschwindigkeit, was ebenfalls zu einer Überhitzung führt.

Erdschluss

Ähnlich wie bei einem Kurzschluss kann ein Erdschluss auftreten, wenn ein heißer Draht einen Erdungsdraht kreuzt oder einen geerdeten Anschlusskasten berührt. Der Strom fließt schnell zwischen den beiden und überhitzt den Stromkreis.

Fehlerhaftes Gerät

Auch innerhalb der Verdrahtung einzelner Geräte können Kurzschlüsse und Erdschlüsse auftreten, die ebenfalls zu Überhitzungen führen können.

Auf der Suche nach der Ursache

Da die meisten ausgelösten FI-Schalter auf eine Überlastung des Stromkreises zurückzuführen sind, ist es wichtig zu bedenken, was Sie zum Zeitpunkt der Auslösung des Leistungsschalters getan haben. Haben Sie gerade den Staubsauger eingeschaltet? Haben Sie Toaster, Kaffeemaschine und Mikrowelle gleichzeitig betrieben? Immer wenn einem ausgelösten Schalter direkt ein neues Gerät vorgeschaltet wird, ist es ein gutes Zeichen, dass Sie einfach zu viel auf einmal genutzt haben.

Klimaanlagen und Öfen können auch eine Überlastung des Stromkreises verursachen. Wenn Sie die Ursache also nicht auf ein Gerät zurückführen können, mit dem Sie direkt interagiert haben, sollten Sie beachten, ob Ihre HLK-Anlage kurz vor einer eventuellen Auslösung des Stromkreises eingeschaltet wurde.

Wenn es sich um einen Kurzschluss oder einen Erdschluss handelt, ist das ein größeres Problem. Verräterische Zeichen sind Brandflecken oder Funkenbildung an Auslässen und Armaturen sowie ein verbrannter Geruch. Selbst wenn Sie diese Zeichen nicht erkennen können, sollten Sie einen Elektriker anrufen, um zu untersuchen, ob Sie wiederholt einen Ausfall auslösen und nicht sicher sind, warum.

Um herauszufinden, ob die Ursache ein defektes Gerät ist, können Sie ein Ausschlussverfahren anwenden, indem Sie jedes Gerät einzeln im Stromkreis verwenden. Genau wie eine defekte Steckdose kann ein defektes Gerät ungewöhnlich warm sein, Funken erzeugen oder nach Rauch oder geschmolzenem Kunststoff riechen. Fehlerhafte Geräte sollten repariert oder recycelt werden.

Aktualisierung Ihrer Elektroinstallation

Elektrische Schalttafeln und FI-Schalter halten nicht ewig, und ältere Modelle können die Anforderungen der heutigen Großgeräte nicht erfüllen. Selbst wenn Sie ein modernes System haben, kann es je nach Verdrahtung zu Überlastungsproblemen in stark beanspruchten Bereichen kommen.

Ein lizenzierter Elektriker kann veraltete Schaltanlagen ersetzen und neue dedizierte Schaltungen dort einbauen, wo Sie sie benötigen, um lästige und potenziell gefährliche Stromkreisüberlastungsprobleme zu vermeiden. Wenn Sie Ihr System auf Aktualität prüfen möchten, wenden Sie sich noch heute an einen Elektriker Ihrer Wahl.

 

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