5 Tipps für Ihre erste große Auto-Reparatur

Veröffentlicht am 5 Dez, 2018

Sie sind ein fähiger Wochenend-Automechaniker und besitzen die grundlegenden Werkzeuge und Fähigkeiten. Öl-, Reifen- und Bremsenwechsel stellen für Sie kein Problem dar – Doch größere Reparaturen haben Sie bisher noch nicht vorgenommen. Jetzt ist die Frage, selber machen oder eine Werkstatt beauftragen? Hier ein paar Tipps, damit Sie die Fehler anderer vermeiden können.

Führe deine Nachforschungen durch!

Allgemeine Handbücher sind ideal zum Kennenlernen der Werkzeuge und Teile, die Sie benötigen, leider lesen sie sich manchmal jedoch wie eine allgemeine Übersicht, ohne wirklich Ihre Fragen zu beantworten. Internetforen können detaillierte Anleitungen und Tricks speziell für Ihr Auto anbieten, in der Regel mit Schritt-für-Schritt-Fotos. Es sei denn, Sie fahren etwas wirklich Ausgefallenes. Aber vergessen Sie nicht, dass Web-Foren zwar hilfreich, aber nur Web-Foren sind. Holen Sie sich am besten ein Werks-Service-Handbuch von Ihrem Hersteller, bevor Sie tief in eine große Reparatur eintauchen.

Einrichten des Arbeitsbereichs

Schaffen Sie sich einen Platz, bevor Sie mit der Arbeit beginnen, und positionieren Sie Ihr Auto für maximale Bewegungsfreiheit.

Planen Sie viel Zeit ein

Die erste Reparatur dauert immer am längsten. Also planen Sie viel Zeit für Besorgungen von Teilen, Werkzeugen und Ratschlägen ein. Machen Sie sich Gedanken über alternative Fortbewegungsmittel, bevor Sie Ihr Auto außer Betrieb nehmen, damit Sie nicht gefeuert werden, wenn Ihr Samstagsprojekt am Montagmorgen noch in Einzelteilen liegt.

Bilder machen, Notizen machen, alles beschriften!

Wenn Sie bei Schritt zwei eines großen Projekts sind, ist es verlockend, zu denken, dass Sie sich erinnern, welcher Bolzen wohin gehört, aber  nach einer Vielzahl von Befestigungen, Unterlegscheiben, Schrauben und Klipps, die herum liegen und keinen Mucks von sich geben, wo sie hingehören, kann der Spaß ganz schnell aufhören. Sparen Sie sich also unnötiges Kopfzerbrechen, indem Sie von Anfang an organisiert arbeiten. Verwenden Sie Sandwich-Beutel, leere Eierkisten und viele Etiketten. Eine Kamera und ein Block sind unentbehrlich, um die Anordnung der Drähte, Kabel und Halterungen zu notieren.

Verwenden Sie einen weißen Lackstift auf Metallteilen, um anzuzeigen, woher die Teile stammen oder wie sie ausgerichtet sind. Wählen Sie einen universellen Bezugspunkt, wie „Vorderseite des Fahrzeugs“, „Beifahrerseite“ oder „Fahrerseite“, und beschriften Sie die Dinge mit Pfeilen und Seiten. Auch die Beschriftung ist eindeutig situationsabhängig. Scheuen Sie sich nicht, Notizen direkt auf das Teil zu schreiben, oder hinterlassen Sie Notizen darüber, wie die Dinge wieder zusammenlaufen, wie z. B. die Ausrichtung des Verteilers relativ zum Block. Abdeckband ist auch ein großartiges Werkzeug. Kleben Sie es um einen Schlauch, Draht oder Stecker und notieren Sie darauf, was es tut oder wohin es gehört.

Eine abschließende Checkliste erstellen

Machen Sie sich eine umfassende Checkliste, die alles enthält, was Sie für die Inspektion, die doppelte Kontrolle, das Drehmoment und den Test benötigen, bevor Sie die Maschine wieder auf die Straße setzen. Gehen Sie alles an Ihrem Schreibtisch oder Esstisch durch – nicht in der Garage, wo Sie auf die erste Fahrt gespannt sind.